Die Leichenlagerstätte des gerichtsmedizinischen Instituts in Palma de Mallorca steht vor einem ernsthaften Problem, da zwei Kühlkammern ausgefallen sind. Laut einem Bericht der MM-Schwesterzeitung „Ultima Hora“ kann die Einrichtung derzeit nicht mit Nachschub versorgt werden, was zu einer Überfüllung des Gebäudes führt. Richter wurden geraten, bei der Genehmigung von Bestattungen schneller zu handeln, um Platz zu schaffen. Die Situation wird durch die anhaltende Hitzewelle verschärft, die die Bedingungen in der bereits überfüllten Leichenlagerstätte weiter verschlechtert. Das Gebäude verfügt über insgesamt fünf Kühlkammern, von denen nun zwei nicht mehr funktionieren. In den vergangenen Jahren gab es wiederholt Probleme mit der Klimaanlage, was dazu führte, dass Autopsien unter extremen Bedingungen, manchmal bei Temperaturen von bis zu 30 Grad, durchgeführt werden mussten. Zudem gibt es anhaltende Personalprobleme, da der Umgang mit Leichen nicht viele potenzielle Mitarbeiter anzieht, was dazu führt, dass Autopsien häufig ausfallen. Im Sommer fallen in Palma durchschnittlich etwa 100 Autopsien pro Monat an.

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Redaktion MallorcaZeitung.news
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