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Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez Llabrés, hat am Freitag die lokale Sicherheitskonferenz und eine außerordentliche Sitzung des Gemeinderates geleitet. Beide Treffen befassten sich mit dem Verfahren zur Besitzwiederherstellung der alten Gefängnisanlage von Palma. Ziel war es, die zuständigen Institutionen über die vom Rathaus gestarteten Maßnahmen zu informieren und das administrative Verfahren zur Wiedererlangung der Immobilie formell zu starten.
Ein aktueller Zensus, der um 7 Uhr morgens abgeschlossen wurde, weist 206 Personen im Inneren der alten Gefängnisgebäude aus. Etwa 80 Prozent der Bewohner sind Männer mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren. Rund 70 Prozent besitzen eine maghrebinische Nationalität, 15 Prozent sind Spanier und 10 Prozent kommen aus Kolumbien. Weitere 60 Personen halten sich ohne gültigen Nachweis auf dem Gelände auf, sind jedoch nicht Teil des aktuellen Zensus.
Kontrolle des Zugangs und soziale Unterstützung
Seit Mittwoch ist der Zugang zur ehemaligen Haftanstalt streng kontrolliert. Der Bürgermeister bat die Policía Nacional um Verstärkung, um die Sicherheit auf dem Gelände und in der Umgebung zu gewährleisten. Zudem wurde ein soziales Netzwerk aktiviert: Die Sozialdienste nahmen Kontakt zu Organisationen wie dem IMAS und der Caritas auf, um Ressourcen zu koordinieren.
Die Besetzung der seit Jahren leerstehenden Immobilie hat in letzter Zeit an Dringlichkeit gewonnen. Mehrere Vorfälle, insbesondere Brände am vergangenen Wochenende, erhöhten den Druck auf die Behörden. Die Feuerwehr von Palma musste vier Personen retten.
Das Verfahren sieht vor, dass nach einer Einspruchsfrist, die am Freitag beginnt, eine Anordnung erlassen wird. Diese fordert eine Räumung innerhalb von vier Tagen. Sollten die Bewohner nicht freiwillig gehen, wird eine richterliche Veranlassung beantragt. Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen der geltenden Gesetze, um die Sicherheit der Personen und der Öffentlichkeit zu gewährleisten.
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