In Manacor hat die Partei VOX scharfe Kritik an der städtischen Unterstützung für das „Acampallengua“ geübt, das an diesem Wochenende im Parc de na Molla stattfindet. Die Veranstaltung wird von Joves de Mallorca per la Llengua organisiert. VOX bezeichnet das Event als ideologisch geprägt und kritisiert, dass die Stadtverwaltung unter Bürgermeister Miquel Oliver mit Unterstützung des PSOE sowie der Agrupación Independiente de Porto Cristo öffentliche Ressourcen für die Veranstaltung bereitstellt.
Esteban Sureda, VOX-Sprecher im Stadtrat, erklärte, die Nutzung öffentlicher Mittel für eine als kulturell deklarierte, tatsächlich aber politisch motivierte Agenda sei inakzeptabel. Seiner Ansicht nach werden dadurch dringlichere lokale Probleme wie Sicherheit, Sauberkeit und soziale Dienste vernachlässigt.
VOX: Event spaltet die Gemeinschaft
VOX sieht in der Veranstaltung den Versuch, eine spezifische ideologische Perspektive zu fördern und die Sprache als Spaltungsinstrument einzusetzen. Die Partei wirft der Stadtregierung vor, parteiische Projekte zu unterstützen, die an den tatsächlichen Belangen der Bürger vorbeigehen. Dies führe zu einem Diskurs, der die Gemeinschaft spalte, so Sureda.
Der VOX-Sprecher betonte, dass Sprachen durch Freiheit und Respekt gefördert werden sollten. Er warf der aktuellen Verwaltung vor, die katalanische Sprache politisch zu instrumentalisieren.










