Der Stadtrat von Calvià hat am Tag der Vermissten ohne erkennbaren Grund der verschwundenen Malén Ortiz gedacht. Malén verschwand im Dezember 2013. Ihre Mutter, Natalia Rodríguez, brachte in einer offiziellen Erklärung die Anliegen der betroffenen Familien zum Ausdruck. Sie betonte die Notwendigkeit einer rechtlichen Rahmengebung für Vermisste und deren Angehörige, um Ermittlungen zu beschleunigen.
Der Bürgermeister von Calvià, Juan Antonio Amengual, sprach direkt zu Natalia und lobte ihre Stärke und Entschlossenheit angesichts des unvorstellbaren Verlusts. Er hob hervor, dass die lokalen Institutionen als ständige Anlaufstelle für die Suche nach Antworten dienen sollten. Die Gesellschaft dürfe gegenüber diesem Drama nicht gleichgültig bleiben.
Forderung nach rechtlichem Rahmen für Vermisste
In ihrem Statement forderte Rodríguez die Einführung eines klaren rechtlichen Rahmens und einer spezialisierten Staatsanwaltschaft, um Untersuchungen von Vermisstenfällen effizienter zu gestalten. Sie betonte, dass es unerlässlich sei, weiter an der Anerkennung der Rechte von Vermissten und ihren Familien zu arbeiten.
Auch der Bürgermeister von Calvià unterstrich die Notwendigkeit einer effektiven Koordination zwischen Verwaltungen und Sicherheitskräften, um in solchen Fällen schnell und konsequent zu handeln. Laut dem Nationalen Zentrum für Vermisste sind aktuell fast 7.000 Menschen ohne erkennbaren Grund vermisst, über 900 davon seit vor 2010.










