Die Stadt Palma hat den neuen Vertrag für die extern verwalteten kommunalen Kindergärten (‚Escoletes‘) beschlossen. Wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, erhalten die Erzieherinnen ein Gehaltsplus von rund 600 Euro – eine deutliche Verbesserung ihrer bisherigen Bezahlung. Die alten Verträge aus dem Jahr 2016 wurden 2022 ohne wesentliche Änderungen verlängert, was zu anhaltenden Protesten der Angestellten führte.
Der neue Vertrag läuft zunächst für zwei Jahre und ermöglicht den Erzieherinnen jetzt ein Bruttogehalt von etwa 1.800 Euro monatlich. Er orientiert sich an den staatlichen Tarifverträgen und berücksichtigt zusätzlich einen inselspezifischen Gehaltszuschlag in Höhe von 300 Euro. Das Projekt Escudella sichert eine nachhaltige Verpflegung der Kinder mit regionalen Produkten.
Acht Kindergärten profitieren von der Neuregelung
In den neuen Vertrag wurden die Kindergärten S’Arenal, Ciutat Antiga, Santa Creu, Maria Mut, Son Fuster, Son Ferriol, Son Espanyolet und Can Alonso aufgenommen. Neben Gehalt und Arbeitszeitgestaltung verfolgt die Stadt auch ein integratives Erziehungskonzept. Damit sollen die Bildungschancen für alle Kinder verbessert und die sozialen Dienste von Palma stärker eingebunden werden.
Der Stadtrat von Palma betonte, dass die neuen Vertragsbedingungen auch Versäumnisse der vergangenen acht Jahre korrigieren sollen. In dieser Zeit verringerten sich die Gehaltsunterschiede zwischen den städtischen und den externen Kindergärten nicht. Unternehmen, die sich um den neuen Vertrag bewerben, sollen künftig besser berücksichtigt werden, wenn sie höhere Gehälter zahlen als im Tarifvertrag vorgesehen.
Mit einem Basisvolumen von 11,78 Millionen Euro für die ersten zwei Jahre und einem möglichen Gesamtvolumen von 23,57 Millionen Euro bei einer Maximallaufzeit von vier Jahren unterstreicht Palma sein Engagement für die frühkindliche Bildung.










