Haftstrafe nach Entführung und Misshandlung
In Palma de Mallorca sind zwei bedeutende Strafverfahren mit Urteilen abgeschlossen worden. Fredy Escobar, einer der Täter beim Überfall auf den Senior Pau Rigo, wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Er hatte gemeinsam mit fünf weiteren Angeklagten einen Mann entführt und misshandelt, dem er vorwarf, Geld gestohlen zu haben. Alle Beteiligten gestanden die Tat und einigten sich mit der Staatsanwaltschaft auf das verhängte Strafmaß.
Der Vorfall ereignete sich am 9. November 2024 in Palma. Die Täter misshandelten ihr Opfer brutal, um Angaben zum vermeintlich gestohlenen Geld zu erzwingen. Eine Polizeipatrouille beendete die Tat und rettete den Mann vermutlich vor dem Tod.
Einbruch in historisches Gebäude
In einem weiteren Fall verurteilte das Gericht einen 43-jährigen Algerier zu zwei Jahren Haft. Er war in die Geburtsstätte des Politikers Antonio Maura im historischen Viertel La Calatrava eingebrochen und hatte Gegenstände im Wert von 21.300 Euro gestohlen. Wegen seiner Vorstrafen wurde die Haftstrafe durch eine Ausweisung aus Spanien ersetzt. Die gestohlenen Silbergegenstände konnte die Polizei trotz umfangreicher Ermittlungen bisher nicht wiederfinden.
Sicherheit bleibt Herausforderung
Beide Fälle zeigen die Herausforderungen, vor denen Palma de Mallorca in Sicherheitsfragen steht. Die Urteile haben rechtliche Konsequenzen für die Täter und werfen gleichzeitig Fragen zur öffentlichen Sicherheit in der Region auf.










