In Palma de Mallorca hat am Montag im Viertel Virgen de Lluc eine heftige Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern einer Familie zu einem großen Polizeieinsatz geführt. Der Konflikt begann mit einem familiären Streit am Sonntagabend, der am Montag in einer Schießerei eskalierte. Augenzeugen berichteten, dass gegen 11 Uhr zwei Familienmitglieder aufeinandertrafen und es zu gewalttätigen Handlungen kam.
Unmittelbar vor der Schießerei kam es zu einem erneuten Aufeinandertreffen der Beteiligten in einer örtlichen Eisdiele. Laut Polizeiangaben zückte einer der Männer ein Messer, während der andere mit einer Waffe in die Luft schoss. Kurz darauf versammelten sich zahlreiche Familienangehörige, bewaffnet mit Messern und anderen Gegenständen, was zu einem handfesten Straßenkampf führte.
Schüsse lösen Panik im Stadtviertel aus
Weder der Schütze noch der mit dem Messer bewaffnete Mann wurden verletzt, doch die Auseinandersetzung versetzte die Anwohner in Angst und Schrecken. Nachdem Bewohner die Polizei alarmierten, flohen die beiden Hauptbeteiligten vom Tatort. Die örtliche und die spanische Polizei leiteten sofort eine Fahndung nach den Tätern ein.
Das Viertel blieb zunächst abgeriegelt, während die Ermittler die genauen Umstände des Vorfalls rekonstruierten. Die Polizei untersucht derzeit, ob es sich bei der eingesetzten Pistole um eine echte oder eine nachgemachte Waffe handelt. Festnahmen werden in Kürze erwartet.
Die Spannungen in der Nachbarschaft sind spürbar gestiegen, während die Polizei weiterhin nach den flüchtigen Familienmitgliedern fahndet und das Gebiet durchkämmt.










