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Der Immobilienmarkt auf Mallorca erlebt einen bemerkenswerten Wandel: Fast die Hälfte der Immobilien in einigen Gebieten befindet sich in ausländischer Hand. Andratx führt diese Entwicklung mit 45,19 Prozent seiner Wohnimmobilien an, gefolgt von Deià mit 44,12 Prozent und Calvià mit 42,59 Prozent. Diese Zahlen alarmieren Beobachter, da die wachsende Präsenz ausländischer Eigentümer die Immobilienpreise erheblich beeinflusst.
Neuesten Zahlen zufolge befinden sich 92.030 Wohnimmobilien – das sind 16,02 Prozent des Gesamtbestandes – in ausländischer Hand. Besonders stark betroffen sind beliebte Küstenorte wie Capdepera und Santanyí. Verschärft wird diese Entwicklung durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Einheimische und durch steigende Baukosten, die sich in den vergangenen 15 Jahren um 60 Prozent erhöht haben.
Kleinere Orte stark betroffen
Die Verteilung zeigt, dass auch in kleineren Ortschaften wie Fornalutx und Pollença ein beträchtlicher Anteil der Häuser an ausländische Käufer geht. In der Hauptstadt Palma liegt die absolute Zahl ausländischer Wohnimmobilien zwar bei 16.395, ihr Anteil von 9,18 Prozent wirkt sich jedoch weniger stark auf den Markt aus.
Experten wie Antoni Marcús weisen darauf hin, dass diese Konzentration ausländischer Immobilieninvestitionen zu einer Preisstruktur führt, die die ortsansässige Bevölkerung zunehmend belastet. Der Traum vom eigenen Zuhause wird für viele Mallorquiner dadurch unerschwinglich.
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