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Die Hoteliers auf Mallorca haben eine umfassende Reform der sogenannten Ecotasa gefordert. Sowohl die Federación Empresarial Hotelera de Mallorca (FEHM) als auch die Confederación de Asociaciones Empresariales de Baleares (CAEB) äußerten in einer Sitzung des Pacto por la Sostenibilidad ihren Widerstand gegen die Erhöhung der Steuer. Die Hotelbetreiber verlangen eine grundlegende Neubewertung des Steuersystems, insbesondere bei der Verwaltung und Verteilung der Einnahmen.
Im Mittelpunkt steht die Forderung nach mehr Transparenz und einer effizienten Umsetzung von Projekten, die durch die Ecotasa finanziert werden sollen. Zwischen 2016 und 2023 nahm die Regierung nahezu 700 Millionen Euro ein, investierte jedoch weniger als 12 Prozent. Die FEHM fordert, dass Änderungen an der Steuer nicht ohne eine vorherige Fehleranalyse der bisherigen Verwaltung erfolgen dürfen. Zudem sollte auch die private Initiative Zugang zu den Geldern erhalten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Regionalregierung strebt Konsens bei Ecotasa-Reform an
Die Regionalregierung von Marga Prohens hat die Kritik der Hotelbetreiber registriert und strebt nun einen Konsens ohne Eile an. Tourismusminister Jaume Bauzá betonte, dass die Angelegenheit mit Bedacht angegangen werden müsse, obwohl eine Erhöhung der Steuer weiterhin möglich bleibt.
Die CAEB fordert ebenfalls eine Überprüfung der Kriterien für die Zuteilung der gesammelten Mittel. Sie schlägt vor, dass Gelder gezielt in Projekte der Agenda für den Übergang fließen, die im Rahmen des Pacto por la Sostenibilidad beschlossen wurden.
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