Die Reederei Baleària hat mit einem bedeutenden Schritt ihre Flotte um 15 Schiffe erweitert. Der Deal, der noch durch die spanische Kartellbehörde (CNMC) genehmigt werden muss, bringt auch den Wechsel von rund 1500 Mitarbeitern an Land und an Bord in das Unternehmen. Für den Präsidenten von Baleària, Adolfo Utor, ist diese Übernahme ein strategischer Meilenstein, um im hart umkämpften Fährmarkt zu bestehen. Utor betonte, dass die Konkurrenzfähigkeit der lokalen Reederei auch gegenüber internationalen Großkonzernen gewahrt bleibe.
Baleària sichert Arbeitsplätze und maritime Verbindungen
Eine besondere Bedeutung hat der Schritt für Utor allerdings in der Sicherung der stabilen Fährverbindungen innerhalb Spaniens. Er unterstreicht, dass ohne moderne und verlässliche Schiffsverbindungen die territoriale Einheit Spaniens nicht möglich sei. Baleària habe diese Rolle über 25 Jahre hinweg, auch während der Corona-Pandemie, erfüllt und bleibt entschlossen, dies fortzuführen. Mit der Übernahme werde zudem das maritime Erbe der Trasmediterránea und der Reederei Armas gesichert.