Zwei Sonderprogramme gegen Sturmschäden und Prozessionsraupen
Das Rathaus von Calvià hat zwei operative Sonderprogramme gestartet, um akute Gefahren durch Sturmschäden und die Ausbreitung der Prozessionsraupe zu bekämpfen. Zwischen dem 17. und 28. Februar rückt ein spezielles Team gemeinsam mit der Lokalpolizei aus, um gegen die Prozessionsraupe (Thaumetopoea pityocampa) vorzugehen. In verschiedenen Stadtteilen werden gezielt Nester entfernt, die in Wäldern und urbanen Gebieten entdeckt wurden. Die Entfernung erfordert technisches Fachwissen, da die Raupen eine ernste Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellen – besonders für Kinder und Haustiere.
Polizei überwacht Einsatz von Schallpatronen
Ein von der Polizei überwachter Plan sieht den Einsatz von Schallpatronen vor, mit denen die Nester sicher und kontrolliert entfernt werden. Diese Methode hat sich als effektiv erwiesen, um die gefährlichen Härchen der Raupen nicht unkontrolliert freizusetzen.
Sturmschäden an mehreren Orten beseitigt
Parallel läuft ein zweites Programm zur Beseitigung von Sturmschäden. Starke Winde hatten in den vergangenen Tagen umgestürzte Bäume und herausgefallene städtische Elemente verursacht. Besonders betroffen waren die Avenida Rei Jaime I in Santa Ponça und die Gran Vía Puig Tomir, wo ein Baum auf ein Auto stürzte. Die Einsatzkräfte entfernten die Bäume von öffentlichen Straßen, stabilisierten Baumkronen und sicherten instabile Strukturen.
Vorbeugende Kontrollen in sensiblen Bereichen
Zusätzlich führte die Gemeinde vorbeugende Maßnahmen in besonders gefährdeten Gebieten durch. Dazu zählten Kontrollen an Straßen wie der Ma-1015 und der Tords-Straße, um weitere Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen.










