Unberührte Buchten auf Mallorca haben Besucher mit ihrer rauen Schönheit beeindruckt. Besonders die La-Victòria-Halbinsel in Alcúdia bietet abgelegene Strände, die Ruhe und Naturgenuss versprechen. Der Strand von Coll Baix ist ein solches Juwel, erreichbar über einen anspruchsvollen Waldweg. Das letzte Stück führt durch dichten Kiefernwald und endet an einem mit feinem Kies bedeckten Strand, überragt vom 446 Meter hohen Talaia d’Alcúdia.
Verborgene Paradiese auf Mallorca
S’Illot auf derselben Halbinsel zieht ebenfalls viele Besucher an. Er ist mit dem Auto zugänglich, jedoch sind Parkplätze rar. In der Nähe, über dem Strand, befindet sich eine Bar, die zum Verweilen einlädt, während die Bucht selbst als Schnorchelparadies gilt. An der Bucht von Pollença liegt die einsame Cala Bòquer, die nach einem etwa 40-minütigen Spaziergang erreicht wird. Der Wanderweg beginnt am Rand von Port de Pollença und bietet wenig Schatten.
Vielfalt der Tramuntanaküste
Auch die Tramuntanaküste offenbart ihre dramatische Landschaft mit Kies- und Felsstränden. Port de Sóller und Sant Elm bilden Ausnahmen mit Sand. In Caló de s’Estaca bei Valldemossa führt ein schmaler Pfad durch Olivenhaine und an einem Landgut vorbei, das dem Schauspieler Michael Douglas gehört, hinunter zu einem Naturhafen.
Port des Canonge bei Esporles fasziniert durch seinen rötlich gefärbten Buntsandstein. Auch hier locken die Restaurants mit Meeresfrüchten. In Sant Elm bietet der Sandstrand zusammen mit der mächtigen Insel Sa Dragonera ein beliebtes Ziel. Die felsige Cala s’Algar befindet sich in der Nähe und bietet eine Treppe zum Wasser.
Ungewöhnliche Orte und Geheimtipps
Die Küste bei Peguera und Calvià ist ebenfalls bemerkenswert. Caló d’en Monjo, eine Kiesbucht, ist bei Nacktbadern beliebt. Besonders die ungewöhnliche Badestelle im El-Toro-Naturschutzgebiet, ein alter Steinbruch, ist einen Besuch wert. In der Nähe von Palma geben Orte wie die Punta Negra bei Son Caliu Geheimtipps für felsige Strände preis.