Auf Mallorca haben steigende Preise für Strandangebote wie Liegen und Sonnenschirme heftige Kritik ausgelöst. Mallorcas größter Umweltschutzverband Gob bezeichnet die von der Stadtverwaltung beschlossene Preiserhöhung als ungerechtfertigt. Der Verband wirft der Verwaltung vor, die Preise willkürlich festgelegt zu haben, ohne gesetzliche Vorgaben zu berücksichtigen.
Die Preissteigerungen treffen vor allem Touristen, während die einheimische Bevölkerung zunehmend verdrängt wird. Der Verband fordert, dass Strände als öffentlicher Raum für alle zugänglich bleiben müssen. An der Playa de Palma steigen die Kosten für Strandliegen von sechs auf zehn Euro pro Tag.
Auch Kulturstätten auf Mallorca werden teurer
Neben den Stränden verteuern sich auch andere Attraktionen der Insel. Besucher der Festung San Carlos in Palma müssen ab Januar erstmals Eintritt bezahlen, nachdem der Zugang zuvor kostenlos war. Auch das Schloss Bellver hat seine Eintrittspreise kürzlich deutlich angehoben.
Während einige Bereiche der Festung San Carlos wie die Cafeteria und die Skulpturenausstellungen weiterhin kostenlos zugänglich bleiben, kostet der Besuch der Hauptattraktionen nun bis zu fünf Euro. Ermäßigte Tarife gelten für bestimmte Personengruppen wie Rentner und Familien mit Kindern.










