Der Govern der Balearen und die Universitat de les Illes Balears haben acht Pilotprojekte vorgestellt, die den Einsatz von Echtzeit-Datentechnologien in Naturgebieten und bei Wasserressourcen verbessern sollen. Die Initiativen wurden diese Woche beim „Retos Espai Cotib“ präsentiert, einer Veranstaltung zur intelligenten Gebietsinfrastruktur der Balearen.
Die Projekte entwickeln Echtzeit-Datenerfassungsinfrastrukturen, die Umweltinformationen in praktische Werkzeuge für das öffentliche Management übersetzen. Zu den vorgestellten Vorhaben gehört die digitale Überwachung von Naturgebieten auf Mallorca, darunter Son Tries, S’Albufera und der Torrent de Pareis. Dort werden Besucherzahlen erfasst sowie Luftqualität und Lärmpegel gemessen. Ein weiteres Projekt erkennt automatisch die Belegung von Bojen in Sant Elm.
Sensoren für Wasserdepots und Abwassernetze
Ein zusätzliches Projekt sieht die Installation von Sensoren in Wasserdepots zur Brandbekämpfung in der Serra de Tramuntana und der Serra de Llevant vor. Ein anderes überwacht die Salinität im Abwassernetz von Formentera. Die technologischen Entwicklungen sollen nachhaltige und effizientere Lösungen für die Verwaltung natürlicher Ressourcen bieten.
Die vorgestellten Systeme erfordern eine regelmäßige Evaluierung ihrer Praktikabilität, einschließlich der Langlebigkeit und Wartung in den jeweiligen Umgebungen. Zudem wurden Marktstudien und technologievergleichende Analysen durchgeführt, um die Effizienz der unterschiedlichen Systeme zu bewerten.










