Die Bewohner Mallorcas haben im Schnitt 60,8 Jahre gebraucht, um eine Wohnung abzubezahlen, wenn sie 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens dafür aufwenden. Das geht aus dem Jahresbericht des Wirtschafts- und Sozialrats der Balearen (CES) für 2024 hervor, der am Mittwoch im Balearen-Parlament vorgestellt wurde. Diese Zahl liegt fast doppelt so hoch wie der spanische Durchschnitt von 29,7 Jahren. Der Bericht bezeichnet die Belastung für die Inselbewohner als „äußerst hoch“.
Der CES unterstreicht, dass die Balearen die autonome Region Spaniens sind, in der der finanzielle Aufwand für den Erwerb oder die Miete einer Wohnung am größten ist. Gründe hierfür sind sehr hohe Immobilienpreise, stagnierende Löhne und starker Bevölkerungszuwachs. Der Immobilienpreisindex stieg im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent, bei Neubauten sogar um 11,5 Prozent, was laut dem Bericht zu einem Anstieg der Preise seit 2015 geführt hat.
Immobilienpreise auf Mallorca
Die Balearen führen die landesweite Statistik mit kontinuierlichen Preisanstiegen seit dem Jahr 2013 an. Ziel der Untersuchung war es, die wirtschaftliche Belastung und die Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum auf den Balearen zu verdeutlichen. Die Kombination aus diesen Faktoren macht den Wohnungsmarkt auf Mallorca besonders herausfordernd.










