Die PIMEM hat die balearische Regierung aufgefordert, die Zahlungsfristen gegenüber Unternehmen dringend zu verkürzen. Der Verband warnt vor den „verheerenden Auswirkungen“, die verspätete Zahlungen der öffentlichen Hand auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben. Diese seien besonders anfällig aufgrund ihrer knappen Margen und begrenzten Liquidität.
Im Gegensatz zu großen Firmen benötigen KMU pünktliche Zahlungen, um laufende Kosten wie Löhne, Mieten, Steuern und Lieferantenzahlungen zu decken. Sowohl PIMEM als auch die PMcM kritisieren eine strukturelle Praxis, die die Existenz vieler KMU gefährde.
PIMEM will höhere Beihilfen für Inselregionen
PIMEM-Präsident Jordi Mora hat in Brüssel die Anhebung der „de minimis“-Beihilfen auf 500.000 Euro für Inselregionen gefordert. Derzeit liegt die Obergrenze für diese Subventionen bei 300.000 Euro, was laut Mora „deutlich unzureichend“ sei. Diese Begrenzung erschwere die Wettbewerbsfähigkeit insularer Unternehmen im Vergleich zu denen auf dem Festland.
Der Verband forderte zudem eine Vereinfachung der Bürokratie und äußerte Bedenken hinsichtlich des zunehmenden Arbeitskräftemangels. Weiterhin wurde der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für mobile Arbeitskräfte hervorgehoben.










