# Steigende Grippefälle auf den Balearen: Maßnahmen zur Kontrolle
Die Grippeinzidenz auf den Balearen ist innerhalb einer Woche gestiegen und liegt nun bei 88,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. In der Vorwoche waren es noch 75 Fälle. Damit bleibt die Region weiterhin in einer Phase niedriger epidemischer Intensität. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, empfehlen die Gesundheitsbehörden das Tragen von Masken in stark frequentierten oder besonders gefährdeten Bereichen.
Impfstrategie und Prävention
Der aktuelle epidemiologische Plan des Gesundheitsministeriums und der regionalen Gesundheitsbehörden setzt auf eine präventive Impfstrategie. Die balearische Gesundheitsbehörde betont die Bedeutung der Grippeimpfung, um kurzfristig eine breite Abdeckung zu erreichen.
Unterschiedliche Inzidenzen auf den Inseln
Die Grippefälle verteilen sich unterschiedlich auf die Inseln: Auf Mallorca wurden 90,7 Fälle pro 100.000 Einwohner registriert, auf Eivissa 87,7, auf Menorca 78,3 und auf Formentera 51,8.
Notfallplan für mehr Krankenhausbetten aktiviert
Um die gestiegene Nachfrage im Gesundheitswesen zu bewältigen, hat der Gesundheitsdienst der Balearen einen Notfallplan aktiviert. Dieser sieht insgesamt 215 zusätzliche Krankenhausbetten für Grippepatienten vor: 25 Betten im Krankenhaus Sant Joan de Déu, 15 im Zentrum von Palma und 10 in Inca.
Der Plan sieht eine enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und dem Primärversorgungsnetz vor. Zudem stellt der Rettungsdienst SAMU 061 zusätzliche Ressourcen bereit, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Die aktuelle Lage zeigt, wie wichtig koordinierte Maßnahmen zur Kontrolle von Virenausbrüchen sind.










