# Mallorca: Justizfälle und Tourismusveränderungen 2025
Auf Mallorca haben 2025 mehrere gerichtliche Verfahren mit deutscher Beteiligung Aufsehen erregt. Ein Streik der Richter und Staatsanwälte im Juni sorgte für erhebliche Verzögerungen, insbesondere bei einem Fall von Brandstiftung in einer Bar an der Playa de Palma. Eine deutsche Gruppe, die als „Kegelbrüder“ bekannt ist, steht im Verdacht, die Bar „Why not“ angezündet zu haben. Auch der Fall des deutschen Millionärssohns Dennis V., der eines fahrlässigen Tötungsdelikts an einem Fischerboot beschuldigt wird, zieht sich weiter hin. Sein Reisepass wurde eingezogen, obwohl er die Vorwürfe bestreitet.
Miteigentum als Immobilienmodell auf Mallorca
Der Immobilienmarkt auf Mallorca verändert sich durch das Modell des Miteigentums. „Fractional Ownership“ ermöglicht den Erwerb eines Anteils an einer Immobilie, wodurch diese 44 Tage im Jahr genutzt werden kann. Diese Praxis gewinnt auf der Insel, besonders in hochpreisigen Gegenden, an Beliebtheit. Das Modell wird als Alternative zum klassischen Zweitwohnsitz beworben und ist vor allem in Gegenden nahe der Serra de Tramuntana oder an der Südküste verbreitet.
Palma als Ganzjahresziel für Touristen
Palma entwickelt sich zunehmend zu einem beliebten Reiseziel, insbesondere zur Weihnachtszeit. Die Hoteliers rechnen mit einer hohen Auslastung, besonders in Fünf-Sterne-Hotels, die durch spezielle Feiertagsangebote viele Gäste anziehen. Die Nachfrage aus Deutschland steigt, während britische Gäste aufgrund neuer EU-Bestimmungen zurückhaltender sind. Dennoch bleibt Palma ein attraktives Ganzjahresziel, das auch von neuen Direktflügen nach Montreal und Abu Dhabi profitiert.










