Spanien erwägt die Einführung eines neuen Fahrverbots, das verlangt, dass mindestens zwei Personen pro Auto fahren müssen, um den Verkehr und die Umweltbelastung zu reduzieren. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie, die auch Vorschläge wie eine Beschränkung auf ein Fahrzeug pro Haushalt beinhaltet. Zusätzlich soll eine tägliche Gebühr von einem Euro für nicht ansässige Autofahrer auf bestimmten Straßen in Spanien eingeführt werden, ein Modell, das bereits auf den Balearischen Inseln praktiziert wird. Auf den Inseln Formentera und Ibiza werden derzeit zeitliche Beschränkungen und Zugangskontrollen umgesetzt, um die Verkehrsdichte insbesondere in der Hochsaison zu verringern. Mallorca plant als nächster Schritt ähnliche Maßnahmen, möchte jedoch deutlich höhere Gebühren erheben, die sich zwischen 35 und 150 Euro bewegen. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Überlastung der Infrastruktur zu reduzieren und die Lebensqualität für Bewohner und Besucher zu verbessern.
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