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MÉS per Mallorca hat scharf kritisiert, dass Regierungschefin Marga Prohens die Autonomie der Balearen nicht nutzt, um die Lebenshaltungskosten zu senken. Im Parlament stellte Lluís Apesteguia, Sprecher von MÉS, fest, dass Familien auf Mallorca jährlich 12.000 Euro mehr für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen als Familien auf dem spanischen Festland.
Besonders die hohen Mietpreise seien problematisch – sie betrügen nahezu das Dreifache der Kosten in Regionen wie Extremadura oder Kastilien-León. Auch alltägliche Ausgaben wie Benzin und Lebensmittel sind auf den Balearen erheblich teurer, so Apesteguia. Er betonte, dass die Region ihre Autonomie nutzen müsse, um spezifische Lösungen für diese Probleme zu schaffen. Andernfalls werde die wirtschaftlich unterschiedliche Realität missachtet.
Streit um Mindestlohn und Steuerregelungen
Trotz der Forderungen von MÉS nach einem regionalen Mindestlohn und spezifischen Steuerregelungen stieß die Partei auf Widerstand. Prohens beschuldigte MÉS, die Öffentlichkeit zu täuschen, um Wählerstimmen zu gewinnen. Zudem habe die Partei im spanischen Kongress gegen Steuervergünstigungen für den Erwerb von Erstwohnungen gestimmt.
In der Debatte wurde außerdem die Forderung laut, den Kauf von Immobilien durch Nicht-Residenten zu beschränken, um Wohnraum für Einheimische zu sichern. Prohens entgegnete, dass die Maßnahmen ihrer Regierung darauf abzielten, einheimischen Familien zu helfen, während MÉS einheimische Interessen diskriminiere.
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