Der Casal Solleric in Palma zeigt aktuell die finalen Werke des Premio Antoni Gelabert de Artes Visuales, zusammen mit der Installation „Capfico“ von Andrea Canepa. Die Ausstellungen können zwischen 10 und 20 Uhr besucht werden. Aufgrund eines tragischen Zugunglücks in Adamuz, Córdoba, wurden alle offiziellen Veranstaltungen, darunter die für Dienstag geplante Eröffnung, abgesagt.
Premio Antoni Gelabert würdigt zeitgenössische Bildsprache
Der Premio Antoni Gelabert 2025 wurde an Inma Femenía für ihr Werk „Free Fall CII 2018″ vergeben. Die Jury lobte den „esmerierten Umgang mit der zeitgenössischen Bildsprache“ und die Verbindung von Materie und Digitalem. Almudena Lobera erhielt eine besondere Erwähnung für die Arbeit „Rest“ wegen ihrer Tiefe und der konzentrierten Auseinandersetzung mit dem Thema Stille.
Im Rahmen der Ciutat de Palma wurde der Premio Llorenç Villalonga an Jaume Oliver Ripoll für die katalanische Novelle „Un día assaltarem la ciutat amb cavalls de ferro“ verliehen. Die Jury lobte die poetische Qualität und die reflektierte Auseinandersetzung mit Identität und Vergangenheit.
Literarische Auszeichnungen für Poesie und Gedichtbände
Im Bereich der Poesie gewann Francesc Pastor Verdú den Premio Joan Alcover mit seinem Werk „In Paradisum“, das sich ausdrucksstark mit dem Leben in einem Altersheim auseinandersetzt. Jorge Fernández Gonzalo erhielt den Premio Rubén Darío für seinen Gedichtband „Rotunda claridad“.
In diesen kulturellen Rahmen passt auch Andrea Canepas Installation „Capfico“ im Casal Solleric. Die in Lima geborene und in Valencia und Berlin lebende Künstlerin bietet den Besuchern mit ihrer ortsspezifischen Installation eine immersive Erfahrung des Mittelmeers und des balearischen Lebensgefühls.










