Die Feierlichkeiten zum Sant Sebastià Fest haben in Palma mit einer Reihe von Veranstaltungen und Traditionen begonnen, die den Januar mit Leben füllen. Die offizielle Eröffnung fand am Samstag in der Plaça de Cort statt, begleitet vom traditionellen ‚Sus‘, das den Auftakt zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt markierte. Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez Llabrés, sowie die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Lourdes Roca nahmen neben Vertretern verschiedener kultureller Gruppen teil.
Eine der wichtigsten Neuerungen war die Einbindung von Kindern. Schüler der Schule Pius XII. übernahmen bei der Lesung des ‚Pregonet‘ eine zentrale Rolle, während Mitglieder des Kinderparlaments als Zeremonienmeister fungierten. Auch die musikalische Begleitung sorgte für Stimmung: Batucadas wie Nam Sobrats und Saravá brachten zusammen mit den traditionellen Xeremiers lebhafte Rhythmen auf die Straßen, während riesenhafte Figuren und Dämonen für ein einzigartiges Spektakel sorgten.
Familienprogramm und kulturelle Höhepunkte
Am Sonntag wurde der Parc de Sa Riera zum Zentrum für Kinderaktivitäten unter dem Titel Sant Sebastià Petit. Zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten wie Theateraufführungen, Zirkusshows und Umweltworkshops wurden geboten. Am Nachmittag bildete der Dia de la Pesta, organisiert von der Obreria de Sant Sebastià, einen weiteren kulturellen Höhepunkt.
Die musikalischen Höhepunkte der Festtage reichten von einem Konzert der Band Sus auf der Plaza de España am 16. Januar bis zur Revetla am 19. Januar, bei der zahlreiche Bühnen in Palma mit Musik bespielt wurden. Die Plaza de España bot lateinamerikanische Elektromusik, während die Plaza Major einen Mix aus traditionellem und modernem Klang präsentierte.
Programm bis Ende Januar
Die Feierlichkeiten ziehen sich bis zum Ende des Monats hin. Am 20. Januar stehen die Diada Ciclista und die Verleihung der Ciutat de Palma Awards auf dem Programm. Ein weiteres Highlight ist die Trobada de Gegants am 24. Januar, gefolgt von der Volada d’Estels am 25. Januar im Parc de la Mar, die mit den beeindruckenden Correfocs und den Dimonis-Gruppen abgeschlossen wird.










