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Auf Mallorca hat der zunehmende Andrang bei der Ummeldung von Autos die Behörden zu neuen Maßnahmen bewogen. Eine Deutsche berichtete von erheblichen Wartezeiten und Schwierigkeiten, überhaupt einen Termin zur Fahrzeug-Ummeldung zu bekommen. Ihr Erlebnis zeigt exemplarisch, wie kompliziert der Prozess derzeit ist.
Ein Sprecher des Dezernats für Mobilität und Infrastruktur des Inselrats verweist auf einen drastischen Anstieg der Anträge. 2022 wurden 2.740 Fahrzeuge umgemeldet, 2025 stieg die Zahl auf 5.360. Für 2026 rechnet man mit mehr als 7.000 Ummeldungen. Als Ursachen nennt die Behörde verschärfte Kontrollen durch die Guardia Civil und die Verkehrsbehörde DGT, günstigere Gebrauchtwagen im Ausland sowie ein angekündigtes Zweitwagenverbot.
Zusätzliches Personal und externe Unterstützung
Um den Rückstand bei den Terminanfragen aufzuholen, hat die Verwaltung neue Mitarbeiter eingestellt und eine externe Firma beauftragt. Bislang kümmern sich sieben Ingenieure an fünf ITV-Prüfstationen um die Ummeldungen. In Kürze sollen zwei weitere Mitarbeiter sowie ein externer Dienstleister den Prozess beschleunigen.
Ob die Maßnahmen das Problem dauerhaft lösen, bleibt abzuwarten. Viele Fahrzeughalter mit ausländischen Kennzeichen suchen dringend nach Lösungen, um möglichen Bußgeldern zu entgehen. Eine spürbare Erleichterung könnte jedoch in Sicht sein.
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