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In den vergangenen fünf Jahren sind über 20.000 Menschen auf die Balearen gekommen, häufig unter extremen Bedingungen und in kleinen Booten. Allein 2025 wurde ein Rekord erreicht: 7.321 Personen trafen in 401 Booten ein. Diese Entwicklung bringt die lokalen Sozialdienste an ihre Belastungsgrenze. Rund 750 unbegleitete Minderjährige benötigen Betreuung in einem ohnehin überlasteten Versorgungssystem.
Die balearische Regionalregierung hat scharf gegen die von Madrid beschlossene Regularisierung von 500.000 irregulären Einwanderern protestiert. Für die Balearen bedeutet dies schätzungsweise 10.800 Regularisierungen. Die Regierung kritisiert, dass die Maßnahme ohne parlamentarische Debatte und ohne Konsens durchgesetzt wurde. Sie befürchtet einen Dominoeffekt, der weitere unkontrollierte Einreisen begünstigt und organisierte Kriminalität stärkt.
Sicherheitsbedenken und fehlende Integrationskonzepte
Manuel Pavón, Generaldirektor für Einwanderung der Balearen, warnte vor den Risiken einer zu laxen Regularisierungspolitik. Die Anforderungen für eine Legalisierung seien zu niedrig, was erhebliche Sicherheitsbedenken aufwerfe. Auch die Gewerkschaften der Nationalpolizei haben auf mögliche Sicherheitsprobleme hingewiesen.
Pavón bemängelt zudem das Fehlen eines umfassenden Integrationsplans. Das Dekret biete keine Unterstützung in zentralen Bereichen wie Beschäftigung, Wohnraum oder Sprachbildung – Voraussetzungen, die für eine gelingende Integration unerlässlich wären.
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