„`html
In Felanitx hat die Partei VOX eine umstrittene Verordnung durchgesetzt, die das Tragen von Gesichtsbedeckungen wie Burkas in öffentlichen Gebäuden verbietet. Die Verordnung wurde in einer ordentlichen Sitzung des Gemeinderats mit Unterstützung der Parteien PP und El Pi angenommen. VOX-Stadträtin María Vidal begründete die Maßnahme mit Sicherheits- und Transparenzaspekten in Verwaltungsangelegenheiten. Das Verbot basiere nicht auf religiösen Kriterien. Ausnahmen sind nur aus medizinischen Gründen möglich. Die linke Opposition lehnt das Verbot ab und sieht darin einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit.
PSOE und die regionalistische Partei Més kritisierten die Verordnung scharf. Sie argumentieren, dass das Verbot rechtliche und kulturelle Freiheiten untergrabe. VOX betonte dagegen, dass Sicherheitsanforderungen in öffentlichen Bereichen Vorrang haben müssten. Vidal warf den linken Parteien vor, Sicherheitsbelange zu vernachlässigen.
Diskussion über Identifikationspflicht in Verwaltungsgebäuden
Die Opposition kritisierte, dass das Verbot die juristischen Garantien der Gemeinde gefährde. Ohne visuelle Identifikation bestehe die Gefahr von Identitätsverschleierung. Maria Vidal verwies auf die Notwendigkeit klarer Regelungen für Verwaltungsgebäude, in denen sensible persönliche Daten verarbeitet werden.
Der Stadtrat von Felanitx will nun seine Organisationsgewalt nutzen, um objektive Zugangsvoraussetzungen festzulegen. VOX interpretierte die Ablehnung durch die Opposition als Missachtung der öffentlichen Sicherheit.
„`










