Palma hat den Sprung in die Endrunde für den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2031″ nicht geschafft. Wie am Freitag bekannt wurde, wählte die Expertenkommission die spanischen Städte Oviedo, Cáceres, Granada und Las Palmas de Gran Canaria als Finalisten aus. Diese vier Städte böten das größte Potenzial, erklärte die Vorsitzende des Expertengremiums, Tanja Mlaker.
Eine Delegation aus Palma hatte ihre Bewerbung unter dem Motto „Mediterranean in Motion“ vorgestellt. Trotz des Ausscheidens wertet Palmas Bürgermeister Jaime Martínez die Teilnahme als Erfolg, da nur sechs der 50 spanischen Provinzhauptstädte an dem Wettbewerb teilnahmen.
Palma will kulturelle Projekte fortsetzen
Das Rathaus kündigte an, sich zur Entscheidung zu äußern. Martínez betonte, dass die kulturelle Entwicklung und die Projekte der Stadt unabhängig von dieser Niederlage fortgesetzt würden. Die Bewerbung habe ein umfangreiches kulturelles Projekt dargestellt, das Inklusion, Nachhaltigkeit und europäische Werte fördere.
Die Kandidatur von Palma setzte auf Themen wie europäische Zusammenarbeit, den Mittelmeerraum und kulturelle Vielfalt. Die Finalisten haben nun bis Dezember Zeit, ihre Bewerbungen zu verfeinern, bevor die endgültige Entscheidung fällt.










