Die Stadt Palma de Mallorca hat ein umfassendes Verbot für neue touristische Mietunterkünfte in ihrem gesamten Gemeindegebiet beschlossen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, den bestehenden Bestand von 4.473 Übernachtungsplätzen in 632 Immobilien zu reduzieren. Davon entfallen 381 auf die Stadt Palma, 76 auf die Playa de Palma und Can Pastilla sowie 175 auf ländliche Gebiete.
Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez Llabrés, erklärte, dass die Maßnahme Teil einer umfassenden Strategie sei, um die Qualität des Reiseziels zu verbessern, illegale Angebote zu bekämpfen und die Erneuerung der Stadt zu fördern. Durch die Regelung wird es unmöglich, nicht-permanente ETVs (estancias turísticas en viviendas) zu erneuern oder bestehende Plätze umzusiedeln.
Stadtrat streicht Wachstumsprognosen für Mietunterkünfte
Der Stadtrat hat die Wachstumsprognosen für zusätzliche 374 Mietunterkunftsplätze gestrichen. Ursprünglich waren 231 davon für die Stadt Palma und 143 für ländliche Gebiete vorgesehen. Die Neuregelung betrifft auch neue Hostels und Partyboote auf dem Paseo Marítimo – auch diese sind künftig verboten.
Verstärkte Polizeipräsenz an der Playa de Palma geplant
In der Playa de Palma soll die Polizeipräsenz verstärkt und ein globaler Aktionsplan für die Zone eingeführt werden. Zusätzlich plant der Stadtrat die Errichtung eines Zentrums für demografische und touristische Kontrolle. Diese Maßnahmen sind Teil der Strategie der Stadtverwaltung von Palma.










