Ende Oktober 2024 wurde die Region Valencia in Spanien von schweren Überschwemmungen heimgesucht, ausgelöst durch ein intensives Niederschlagsereignis, bekannt als DANA (Depresión Aislada en Niveles Altos). Dieses Unwetter gilt als das schwerste in dieser Region im 21. Jahrhundert und wird mit historischen Überschwemmungen von 1982 und 1987 verglichen, einschließlich der Katastrophe der ‚Pantanada de Tous‘. Besonders betroffen sind Städte und Gemeinden wie La Alcudia, Carlet, Utiel, Requena, Xirivella und Alaquàs, in denen es zu massiven Überschwemmungen und erheblichen Sachschäden kam. Der Fluss Turia führte ungewöhnlich viel Wasser, was zu neuen Wasserläufen und überfluteten Ufern führte. Die Behörden bestätigten mindestens 51 Todesopfer allein in der Provinz Valencia, weitere Opfer und Vermisste werden noch gesucht. Es kam zu zahlreichen Evakuierungen, Straßensperrungen auf Hauptverkehrsadern wie der A-3 und A-7, sowie Verkehrsbehinderungen auf lokalen Straßen und Autobahnen (CV-36, V-30, V-31). Die Militärische Notfalleinheit (UME) wurde eingesetzt, um Rettungsarbeiten in den betroffenen Gebieten zu unterstützen. Die Lage bleibt angespannt, da der Dauerregen weiterhin anhält und die Wasserpegel vieler Flüsse kritisch sind. Neben den direkten Auswirkungen auf Lebensräume wurden außerdem Fabriken wie Möbelhersteller in La Alcudia durch Überschwemmungen schwer beschädigt. Die regionale Regierung hat bereits erste Opfer bestätigt und arbeitet intensiv an der Bergung und Versorgung der betroffenen Bevölkerung.
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