# Matthias Kühn zahlt über 15 Millionen Euro an spanische Steuerbehörde
Der deutsche Immobilienunternehmer Matthias Kühn hat mehr als 15 Millionen Euro an die spanische Steuerbehörde überwiesen. Die Zahlung deckt einen Teil der offenen Steuerschulden ab und wurde nach monatelangen Verhandlungen zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft genehmigt.
Steuerschuld nach gescheitertem Immobilienprojekt
Kühn, der in der Vergangenheit in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war, soll ein Netz von Firmen und Strohmännern genutzt haben, um Vermögen zu verschieben und seine Steuerschuld zu umgehen. Die Zahlung erfolgte im Rahmen einer Vereinbarung mit der Steuerbehörde und schließt Zinsen ein, die sich über die Jahre angesammelt hatten.
Die nun beglichene Summe umfasst eine ursprünglich eingeforderte Steuerschuld von 14 Millionen Euro. Diese Schuld resultierte aus einer Entschädigung der Balearen-Regierung in Höhe von 96 Millionen Euro für ein gescheitertes Immobilienprojekt in Muleta. Die Behörden hatten die Gelder zunächst eingefroren. Die Justiz genehmigte die Zahlung, obwohl Kühn die ihm vorgeworfenen Taten weiterhin bestreitet.
Weitere Millionen Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen
Offene Fragen bestehen bezüglich weiterer neun Millionen Euro, die derzeit Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen sind. Diese Differenzen umfassen Schulden aus der Insolvenzverwaltung und zusätzliche Vorwürfe gegen eine der beteiligten Parteien.










