Die Agentur Frontex hat vor einer zunehmenden Anzahl von Migranten mit möglicherweise böswilligen Absichten gewarnt, die über die Balearischen Inseln nach Spanien gelangen. Laut dem Bericht konzentrieren sich die Routen dieser Migranten auf Küstengebiete Nordafrikas, insbesondere Algerien, da die Abfahrten aus Marokko abnehmen. Frontex betont, dass dortige Behörden zwar eine strenge Überwachung durchführen, smuggelnde Gruppen jedoch ausgeklügelte Taktiken entwickelt haben, um Kontrollen zu umgehen und sicherzustellen, dass Schiffe mit Migranten Spanien erreichen. Dies birgt die Gefahr, dass Personen mit kriminellen, terroristischen oder saboteurischen Absichten unentdeckt in die Europäische Union eindringen könnten. Besonders durch den Anstieg der Überfahrten aus östlicheren Regionen Algeriens ist mit vermehrten Ankünften auf den Balearischen Inseln zu rechnen. Die Agentur warnt allgemein für ganz Europa vor der steigenden Migration aus konfliktbelasteten Regionen und dem damit verbundenen Sicherheitsrisiko durch die Einschleusung von gefährlichen Individuen, die die Routen ausnutzen, um europäische Grenzen zu durchdringen und damit grenzpolizeiliche Maßnahmen erschweren.
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