In der Albufera, einem Naturschutzgebiet nahe Valencia, Spanien, wurde ein Brand mit sechs separaten Brandherden festgestellt, der in den frühen Morgenstunden des Freitags gegen 2:30 Uhr gelöscht wurde. Der Schaden hielt sich in Grenzen, da die zuständige Naturschutzbehörde Ibanat angab, dass lediglich 0,4 Hektar von zwei der sechs Brände betroffen waren. Die genaue Schadensbilanz steht noch aus. Die Spezialeinheit Seprona, zuständig für Umweltstrafsachen, wurde am Freitagmorgen zur Untersuchung der Brandursachen vor Ort entsandt. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Feuer absichtlich gelegt wurden – ein Problem, das in der Region leider keine Seltenheit ist und bisher oft ungelöst blieb. Die Vegetation in der Albufera besteht vorwiegend aus hohem Schilf, was das schnelle Ausbreiten von Bränden begünstigt. Obwohl die Zugänglichkeit zum Brandort meist unproblematisch ist, können dichte Schilfbestände und Wind die Brände schnell ausbreiten lassen. Zum Zeitpunkt des Brandes herrschte laut Ibanat nur mäßiger Wind, wobei das Gebiet sich auf der dritthöchsten Alarmstufe (von vier) hinsichtlich Brandrisiko befand.
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