Alexander Zverev hat in New York erklärt, dass er sich professionelle Hilfe gesucht hat, um seine mentalen Probleme zu bewältigen. Der Tennis-Olympiasieger aus Tokio betonte, dass es sich um einen langfristigen Prozess handelt, der sich über Jahre erstrecken wird.
In Wimbledon hatte der 28-jährige Deutsche mit Aussagen über Einsamkeit und motivationale Tiefpunkte internationale Aufmerksamkeit erregt. Zverev, der als Nummer drei der Welt für das Grand-Slam-Turnier in New York antritt, fühlt sich mittlerweile besser vorbereitet und betont, dass er glücklich darüber ist, an den US Open teilnehmen zu können.
US Open in New York: Karriereplanungen und gesundheitliche Herausforderungen
In seiner Vorbereitung auf die Nordamerika-Tour trainierte Zverev an der Akademie von Rafael Nadal auf Mallorca. Trotz eines frischen Starts bleiben gesundheitliche Beschwerden eine Herausforderung für ihn. In Cincinnati war er noch mit Kreislaufproblemen und Rückenschmerzen konfrontiert, was möglicherweise auf den Konsum von Schmerzmitteln zurückzuführen ist.
In New York ist Zverevs Umfeld stabil. Sein Bruder Mischa und Sergei Bubka Junior unterstützen ihn als Manager, auch sein Vater bleibt Teil des Trainingsteams. Ein formelles Arrangement mit dem bekannten Trainer Toni Nadal steht jedoch noch aus.
Zverevs große Hoffnung auf den ersten Grand-Slam-Titel
Trotz dieser Herausforderungen blickt Zverev zuversichtlich auf das Turnier in New York, wo er vor fünf Jahren knapp am Titelgewinn scheiterte. Er hält die Topfavoriten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz im Blick, während er sich mit Optimismus und Entschlossenheit auf das Turnier vorbereitet. Sein Ziel bleibt der Gewinn seines ersten Grand-Slam-Titels.
Die kommenden Wochen könnten entscheidend für Zverev sein, nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf seine mentale Gesundung. Mit Blick auf die anstehende Herausforderung betont Zverev: „Für mich geht es darum, den letzten Punkt zu gewinnen.“