Nach anhaltenden Beschwerden und formalen Forderungen hat das Innenministerium Spaniens endlich die ausstehenden Zahlungen an die Schutztruppe genehmigt, die während einer königlichen Veranstaltung auf Mallorca im Einsatz war. Die Polizeigewerkschaft Jupol bezeichnete die Situation wiederholt als „inakzeptabel und unfair“ und begrüßt nun die Entscheidung als einen Fortschritt. Allerdings kritisiert die Gewerkschaft die schwere Voraussehbarkeit und institutionelle Vernachlässigung, denen die Nationalpolizisten ausgesetzt sind. Besonders verlangt Jupol eine dringende Aktualisierung des königlichen Dekrets, welches die Zulagen der Beamten regelt, um diese an die realen Lebenshaltungskosten in Einsatzregionen wie den Balearen anzupassen. Darüber hinaus fordert die Gewerkschaft eine umfassende Reform des Zahlungssystems, das seit Jahren zusammengebrochen ist und die Polizeibeamten auf Versetzung in prekäre Situationen bringt. Die Zahlungen wurden am Freitag genehmigt, und die Beamten beginnen nun, die ihnen zustehenden Gelder zu erhalten. Dieser Vorfall hebt die Notwendigkeit von Reformen hervor, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden und die Arbeitsbedingungen der Nationalpolizei nachhaltig zu verbessern.
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