Vox hat auf Mallorca gefordert, Bürgerbefragungen über die Einrichtung von Zentren für illegale Einwanderer durchzuführen. Der Fraktionssprecher Toni Gili betonte, die Einwohner Mallorcas hätten das Recht, über die Ansiedlung solcher Zentren in ihren Gemeinden zu entscheiden. Er kritisierte die aktuelle Regierungspolitik als aufgezwungen und machte sie für soziale Spannungen verantwortlich. Vox sieht in der Zunahme illegaler Einwanderung eine Bedrohung für Sicherheits- und Kulturgüter der Insel.
Bürgerentscheid auf Mallorca
Vox wirft der Politik der „offenen Türen“ des bipartidistischen Systems (PSOE/PP) vor, gescheitert zu sein und kriminelle Organisationen zu begünstigen. Die Partei fordert das spanische Regierung zur Beendigung dieser Praktiken auf. Der Vorschlag von Vox sieht die Einbeziehung der Föderation der lokalen Institutionen der Balearen in die Organisation der Befragungen vor. Gili bezeichnete es als „Hohn“, die Bürger nicht in eine Entscheidung einzubeziehen, die ihre Gemeinschaften betreffe.
Schutz von Sicherheit und kultureller Identität
Gili kritisierte, die Entscheidungsträger lebten weit entfernt von den städtischen Gebieten, die die Auswirkungen der Immigrationspolitik zu spüren bekämen. Besonders in ärmeren Vierteln zeige sich der Einfluss besonders stark. Vox hält Bürgerbefragungen für den einzigen Weg, Sicherheit, Frieden und den Volkswillen zu schützen. Als Zeichen der Entschlossenheit forderte Vox einen respektvollen Umgang mit den Bedenken der Einwohner.